Städtebauliche Begleitplanung A5 Westast

ENTWICKLUNG VON BIEL UND NIDAU ÜBER DIE KOMMENDEN 35 JAHRE –
EIN PROJEKT DER STÄDTE BIEL UND NIDAU

Städtebauliche Begleitplanung A5 Westast

Der Westast der Autobahnumfahrung von Biel wird die Agglomeration verändern. Mit der städtebaulichen Begleitplanung wollen Biel und Nidau dazu beitragen, dass sich die A5 optimal in die Stadt einfügt. Zudem soll die Begleitplanung die Anforderungen an die A5 für eine optimale gestalterische und verkehrliche Integration der Autobahn in den Stadtraum definieren.

Biel und Nidau nehmen die Begleitplanung zum Anlass für eine städtebauliche Neuordnung der von der Autobahn tangierten Gebiete. Diese Neuordnung soll

  • die Siedlungsstrukturen an die neue Situation anpassen,
  • das Strassennetz reorganisieren und umgestalten,
  • die öffentlichen Räume und die Quartiere entlang des Westastes aufwerten
  • sowie eine bauliche Entwicklung und Verdichtung im Umfeld der A5 ermöglichen, wo diese aus der Sicht der Städte erwünscht ist.

Die städtebauliche Begleitplanung A5 Westast erfolgt unter der Federführung der Städte Biel und Nidau und unter Einbezug der zuständigen Stellen des Bundes und des Kantons Bern. Zudem wird sie von einem Expertengremium mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Stadt-, Landschafts- und Verkehrsplanung begleitet.

Nach mehrjährigen Vorbereitungsarbeiten liegt seit Januar 2017 eine Planung im Entwurf vor. Einen Überblick über die wichtigsten Inhalte finden Sie hier. Die Bevölkerung kann sich anlässlich der öffentlichen Mitwirkung noch bis am 10. März zur Planung äussern.

Langfristige Perspektive

Die mit der Begleitplanung angestrebte Entwicklung wird sich über Jahrzehnte hinziehen. Die beiden Städte werden nur dort selber aktiv, wo sie in der Verantwortung stehen: beim Bau und der Gestaltung der öffentlichen Flächen und Infrastrukturen (Strassen, Plätze, Grünanlagen etc.) sowie bei der Festlegung der Verkehrsorganisation. Für die Eigentümer privater Liegenschaften besteht kein unmittelbarer Handlungsdruck, sofern der Kanton ihre Grundstücke nicht für das eigentliche Autobahnprojekt beansprucht. Hingegen erhalten sie die Möglichkeit, ihre Grundstücke nach den Vorgaben der angepassten planungsrechtlichen Grundlagen zu bebauen und zu entwickeln. Ob und wann sie dies tun, bleibt ihnen überlassen.

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